Übung der 19. Bereitschaft des Katastrophenhilfsdienstes bei der Donau Chemie in Pischelsdorf"Gefahrgutunfall mit verletzten Personen" - so lässt sich das Szenario der KHD-Übung der 19. Bereitschaft am 31. 03. 2012 grob beschreiben. Die Züge der Tullner KHD-Bereitschaft übten am Geländer der Donauchemie für den Ernstfall.

Angenommen wurde ein Unfall mit zwei Kesselwaggons, die Leck waren. Aus beiden trat leicht brennbare und ätzende Flüssigkeit aus. Mehrere Personen waren verletzt, eine davon eingeklemmt. Teilweise musste noch eine Wasserversorgung von der Donau hergestellt werden.
Unter Anwendung der GAMS-Regel mussten die Züge unabhängig voneinander das selbe Szenario absolvieren und den Einsatz bis zum Eintreffen von Spezialkräften abwickeln. Das Zugskommando musste zunächst die Lage erkunden und die Gefahren erkennen und richtig einschätzen. Nach Festlegung der Absperrgrenze wurde die Menschenrettung unter Verwendung von schwerem Atemschutz durchgeführt. In weiterer Folge wurde zwecks Brandschutz ein Mittelschaumteppich rund um die havarierten Kesselwaggons aufgebracht und danach das Leck behelfsmäßig abgedichtet. Der Versorgungsdienst sorgte für die Verpflegung im Anschluss an die Übung.
Die anwesenden Übungsbeobachter zeigten Fehler auf und gaben Tipps für künftige Verbesserungen im Ablauf. Das Bezirksfeuerwehrkommando sowie die anwesenden Funktionäre bedankten sich für die zahlreiche Teilnahme und betonten, wie wichtig der Katastrophenhilfsdienst für überörtliche Hilfeleistungen ist.

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Foto: Jürgen Pistracher & Text: BFKDO Tulln, Pressedienst



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