Übung „Baustellenunfälle“ in GrafenwörthAuf Baustellen kann es schnell gefährlich werden: Durch den Einsturz einer Künette oder eine nachgebende Decke sind Menschenleben in Gefahr und die Feuerwehr ist gefordert. Um auf ein solches Szenario vorbereitet zu sein, fand am Abend des 26.03.2019 bei der Feuerwehr Grafenwörth eine Ausbildungsübung zum Thema „Baustellenunfälle“ statt.

Vorbereitet von Gerald Heiß, Martin Überraker und Josef Korn jun. und mit Unterstützung durch das Bauunternehmen Fa. Sedlmayer konnten zwei spannende Aufgabenstellungen vorgebracht werden. Erste Annahme war, dass ein Bauarbeiter in einer Künette in einer Schottergrube bei deren Einsturz verschüttet wurde.

Nach Aufbau einer Einsatzstellenbeleuchtung richteten die Feuerwehrleute eine Sicherung der Künette mit Pfosten, Grabenstützen und Holzstaffeln ein. Dabei wurden auch die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt und auf welche sicherheitskritischen Merkmale zu achten ist. Anschließend an die Grubensicherung wurde die Übungspuppe der Feuerwehr auf eine Korbschleiftrage geladen und per Kran des Wechselladefahrzeuges sicher aus der Künette gehoben.

Die zweite Station, in einem Abbruchhaus in Seebarn, beschäftigte sich mit dem Stützen einer einsturzgefährdeten Decke. Auch hier wurde wieder mittels Pfosten, Stützen und Holzstaffeln so gut wie möglich improvisiert um rasch einen sicheren Arbeitsbereich herzustellen. Als zweite Herausforderung war in dem Haus außerdem noch ein Rundgang im Keller abzustützen.

Im abschließenden Resümee der Übung zeigten sich die motivierten Teilnehmer sehr begeistert von Idee und Durchführung der Ausbildung. Beim gemütlichen Beisammensein wurde ebenfalls noch länger über Sicherungsmöglichkeiten auf Baustellen diskutiert.

Foto&Text: Ing. Manfred Ploiner, V; 

 

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