Schulung "Schadstoffeinsätze" in GrafenwörthHunderte LKW, beladen mit gefährlichen Stoffen, rollen täglich durch das Grafenwörther Gemeindegebiet. Aber auch bei Bränden und auf den ersten Blick "gewöhnlichen" Verkehrsunfällen kann es die Feuerwehr schnell mit gefährlichen Stoffen zu tun bekommen, etwa mit brennenden Gasflaschen oder ungekennzeichneten Transporten von Chemikalien. Im Jahr 2012 haben sich die Feuerwehren des Unterabschnitts Grafenwörth deshalb das Ziel gesetzt, das Wissen über Schadstoffeinsätze aufzufrischen. Der erste Teil der Übungsserie, eine Grundsatzschulung, fand am 24.02.2012 in Grafenwörth statt.

OBI Josef Schmidt und V Ing. Markus Eckenfellner von der Schadstoffgruppe des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg/Wagram waren angereist um den insgesamt 23 Teilnehmern aus Grafenwörth, Jettsdorf und Seebarn Grundlagen zu Schadstoffeinsätzen beizubringen. In seinem Vortrag ging OBI Schmidt auf die Kennzeichnung von Gefahrstoffen, das Absichern von Einsatzstellen und die richtige Dekontamination ein.
Im zweiten Teil des Schadstoff-Schwerpunktes wird es Anfang Mai eine praktische Schulung in Feuersbrunn geben. Themen sind das behelfsmäßige Auffangen und Abdichten, Dekontamination und das Arbeiten mit der Ausrüstung der Abschnitts-Schadstoffgruppe. Abschließend wird im Herbst eine Gesamtübung stattfinden, wo das Wissen aus der Schulung und der praktischen Ausbildung angewandt werden muss. Ziel ist es, jedem Feuerwehrmitglied grundlegende Kenntnisse für Schadstoffeinsätze beizubringen mit Maßnahmen, die jede Feuerwehr im Einsatzfalle selbst erledigen kann.

Foto& Text: Manfred Ploiner FF Grafenwörth



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