Menschenrettung im Grafenwörther "Gebirge" (Übung)Das Thema "Höhenrettung" wird im flachen Tullnerfeld gerne belächelt, da es aber auch hier teilweise sehr unwegsames Gelände gibt und es bei Katastropheneinsätzen in ganz Niederösterreich immer wieder mal "hoch hinaus" geht, war das Arbeiten und Sichern in großen Höhen Thema der gemeinsamen Übung der Feuerwehren Wagram und Grafenwörth am 18.11.2011.

Als Übungsort wurde der Feuersbrunner "Steinbruch" gewählt - eine alte Schottergrube mit idealen Bedingungen für einen Höhenrettungsübung. Nach Aufbau einer Übungsstellenbeleuchtung wurde eine Leitertreppe mittels Steckleitern am flacheren Teil des Steinbruchs errichtet um das Material für eine Behelfsseilbahn auf die Böschung zu schaffen. Annahme war, dass eine Person am steilsten Teil des Geländes mittels Korbtrage zu retten war, also musste zunächst das Seilwindenseil aufgezogen und das Rettungsequipment auf den "Berg" geschafft werden.

Nach erfolgreicher "Rettung" der simulierten Person kam man dann zum actionreichen Teil der Übung: Wer schwindelfrei genug war, durfte sich mit der brandneuen Höhensicherungsausrüstung der FF Grafenwörth die Böschung hinunter abseilen. Besonderer Wert wurde dabei auf das kennenlernen und richtige Anlegen der Ausrüstung gelegt. Wie immer bei solchen Übungsveranstaltungen waren auch diesmal einige Teilnehmer vor lauter Euphorie kaum zu bremsen...

Zum Abschluss wurden in der Nachbesprechung noch verschiedene Möglichkeiten zur Befestigung einer Korbschleiftrage an einem Stahlseil durchdiskutiert und eine Feedbackrunde abgehalten. Erschöpft aber glücklich rückten die Übungsteilnehmer 2 Stunden später wieder in die Feuerwehrhäuser ein.

Foto& Text: Manfred Ploiner FF Grafenwörth

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