Erste „Challenge 2014“-Übung bei der FF GrafenwörthGanz im Stile der alten Rittersleute hat das Kommando des 2. Zugs der FF Grafenwörth für die Zugsmitglieder ein Ausbildungsturnier über das ganze Jahr 2014 ausgelobt. Zu gewinnen gibt es neben der Ehre ein stattliches Abendessen beim Heurigen. Am Abend des 23.05. ging dabei die erste von insgesamt 12 Veranstaltungen über die Bühne.

Bei den von Zugskommandant Manfred Ploiner, Gruppenkommandant Sabine Steinkellner und Gruppenkommandant Stefan Korn ausgearbeiteten Übungen werden sämtliche "handwerklichen" Themengebiete des Feuerwehrwesens bei der FF Grafenwörth behandelt. In vier verschiedenen Ausbildungseinheiten wird Gerätekunde für Brandeinsätze, für technische Einsatze und für Unwettereinsätze geschult und außerdem gehört noch eine erweiterte Funkübung zum Programm.
Damit das Ganze nicht langweilig wird, sind alle diese Ausbildungen als s.g. "Challenge" gestaltet. Der gesamte 2. Zug wurde in drei Ausbildungsgruppen eingeteilt, geführt von den Übungsausarbeitern. Diese drei Gruppen müssen bis Anfang November jeweils alle vier Übungsszenarien abgeschlossen haben. Die einzelnen Gruppen sammeln dabei durch das Erreichen der Übungsziele Gutpunkte - wer z.B. mit seiner Gruppe am Schnellsten einen Atemschutztrupp ausrüsten kann bekommt bei der Auswertung im November die meisten Punkte in dieser Kategorie gutgeschrieben und hat so größere Chancen das Turnier um den Heurigenabend zu gewinnen.
Am 23.05. fiel der Startschuss zu dieser Übungsserie, indem das Team von Manfred Ploiner als erstes die "Branddienst-Challenge" absolvierte. Es mussten unter Zeitdruck die Atemschutzausrüstung angelegt werden, eine Schlauchleitung mit zwei Strahlrohren musste verlegt werden und mehrere Elektrogeräte mussten vom RLF-Stromerzeuger aus mittels Kabeltrommeln und Verlängerungen verbunden und in Betrieb genommen werden. Die Teilnehmer hatten dabei vorab noch Gelegenheit Fragen zu stellen und die Aufgabenstellung zu proben - man kann schließlich nicht alles wissen ;-)
Nach Abschluss der Übung waren die Teilnehmer zwar sichtlich erschöpft, aber begeistert vom Grundkonzept und dem rasanten Tempo der Ausbildung. Die Aufteilung in kleinere Gruppen bringt außerdem einen wesentlich höheren Lerneffekt mit sich - ein Pilotprojekt, welches sich für Sicherheit und Effektivität der Grafenwörther Feuerwehrleute auszuzahlen scheint.

Foto&Text: Ing. Manfred Ploiner, V; FF Grafenwörth

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