Thema der Winterschulung der Freiwilligen Feuerwehr Utzenlaa war auch dieses Jahr wieder die Rettung von im Eis eingebrochenen Personen sowohl als Einsatzmitglied als auch als Privatperson.
Am Samstag, dem 19. Jänner wurde ab 13.00 Uhr zuerst der theoretische Teil im Feuerwehrhaus abgehalten. Kommandant OBI Karl Zimmermann lehrte die 7 anwesenden Kameraden mittels Powerpoint-Präsentation die richtige Rettung von eingebrochenen Personen mit folgenden Schulungszielen: ? Wie gehe ich vor als Privatperson/Einsatzkraft ? ? Was muss ich alles wissen/beachten ? ? Welche Rettungsmittel/- möglichkeiten gibt es ? ? Was geschieht nach der Rettung (Erste Hilfe-Maßnahmen)?
Im Anschluss wurde im Augebiet von Utzenlaa der praktische Teil dieser Übung abgehalten. 8 Mann rückten mit Rüst und Pumpe Utzenlaa zur ca. 1 Kilometer entfernten Schottergrube aus. Zuerst wurden 2 Löcher mittels einer Axt in das Eis geschlagen und danach stieg ein Kamerad mittels Trockentauchanzug, gesichert an einer Leine, in das ca. 4 Grad kalte Wasser. Geübt wurden alle Möglichkeiten der gelernten Rettungsarten wie als erstes die Rettung von Land als auch, falls diese nicht erfolgreich ist, die Rettung auf Eis.
Das diese Übung aufgrund der schon ziemlich dünnen Eisdecke nicht zu unterschätzen war, zeigte sich daran, dass beim letzten Übungsdurchgang 2 Retter ebenfalls im Eis einbrachen und von den Kameraden mit den Sicherungsleinen aus dem Wasser gezogen werden mussten. Bis auf nasse Kleidung und einigen Schrecksekunden kam aber glücklicherweise kein Beteiligter zu Schaden.

Um ca. 15.00 Uhr konnte wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden.

Text & Foto: V Reinhard Eiböck, FF Utzenlaa

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