Ausbildung WärmebildkameraWärmebildkameras gewinnen im modernen Feuerwehrwesen immer mehr an Bedeutung. Seit kurzem nennt nun auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram eine solche ihr Eigen. Die Anschaffung dieses modernen Gerätes war dank einer äußerst kostengünstigen Sammelbestellung des Landesfeuerwehrverbandes möglich.

Jetzt hat bereits der erste Atemschutztrupp, der ein Brandobjekt betritt, auch im dichten Rauch klare Sicht. Auch vermisste Personen können mit der Wärmebildkamera in Gebäuden zielsicher gefunden werden. Nicht zuletzt können „versteckte“ Brandherde genauer lokalisiert werden. Ein weiterer Einsatzzweck ist die Suche von Personen im Gelände. Stationiert ist der Apparat im Kommandobus der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg. Dieser rückt bei jedem Einsatz, auch in den umliegenden Dörfern, automatisch mit aus.

Nachdem die Kameraden in Kirchberg für ein paar Wochen eine Eingewöhnungsphase durchlaufen haben, machen sich nun auch die Feuerwehrmitglieder der anderen Ortschaften mit der Kamera vertraut. Künftig soll jeder Atemschutztrupp, egal welcher Wehr, diese mit der gleichen Sicherheit mit sich führen können. Die ersten Schulungsabende fanden bei den Feuerwehren Unterstockstall und Engelmannsbrunn statt. Mit 12, bzw. 16 Kameraden war der Besuch mehr als zufriedenstellend. Der Kirchberger Verwalter Jürgen Pistracher zeigte dabei die Grundfunktionen des Gerätes vor und präsentierte dessen Einsatzmöglichkeiten. In Zukunft soll die Wärmebildkamera bei jeder Übung im Unterabschnitt standardmäßig eingebaut werden, damit die Handhabung zur automatischen Selbstverständlichkeit wird.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, FF Engelmannsbrunn

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