Am 4. Februar 2017 um 19:04 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Großweikersdorf mittels Pager und Blaulicht-SMS mit dem Alarmtext „Ausleuchtung bei vermutlicher Suche von Leichenteilen beim Bahnhof Großwiesendorf“ alarmiert.

Ein ÖBB-Lokführer hatte auf seiner Fahrt auf der Franz-Josefs-Bahn nach Wien eine Kollision bemerkt und daraufhin einen Sicherheitshalt eingeleitet. Da er Blutspritzer auf der Lokomotive fand, aber nicht feststellen konnte ob diese von einem Menschen oder einem Tier stammten, wurde die Strecke gesperrt und die Einsatzkräfte alarmiert. Gemeinsam suchten die Kräfte des Roten Kreuzes und der Feuerwehr entlang der Bahnstrecke zwischen Großweikersdorf und Großwiesendorf nach Leichenteilen. Bei dieser Suche wurde glücklicherweise nur ein Reh gefunden das vom Zug in zwei Hälften zerteilt worden war. Daraufhin konnte die Suche abgebrochen werden und die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Im Einsatz standen für ca. 1 Stunde:
die Feuerwehr Großweikersdorf mit 20 Mitgliedern und 4 Fahrzeugen (Rüstlösch-, Lösch-, und Mannschaftstransportfahrzeug)
die Polizei Großweikersdorf
das Notarzteinsatzfahrzeug vom Roten Kreuz Tulln
der Rettungstransportwagen vom Roten Kreuz Kirchberg am Wagram

Foto&Text: Rupert Binder, FF Großweikersdorf

 

 

 

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