Feuerwehr rettet verletzten Jungschwan in GrafenwörthZur Unterstützung des Tierschutzvereins St. Pölten zum Kremsgerinne wurde am Abend des 16.08.2019 die Feuerwehr Grafenwörth alarmiert. Laut Alarmmeldung soll ein verletzter Schwan im Fluss schwimmen, durch die unzugängliche Uferböschung konnte sich die Tierrettung dem Schwan jedoch nicht nähern. Eine knapp zweistündige Rettungsaktion folgte.

Gleich zu Beginn wurde vom Einsatzleiter die Feuerwehr Fels/Wagram mit dem Rettungsboot (ein stabiles Schlauchboot mit Motor) angefordert, nur wenige Minuten später machten sich die Felser Kameraden dann schon auf den Weg. Ein Erkundungstrupp aus Grafenwörth hatte inzwischen mit der Suche nach dem Tier begonnen und eine geeignete Stelle zum Wassern des Boots gesucht.
Nach Eintreffen an der Einsatzstelle wurde das Boot gewassert und parallel eine Suche nach dem Schwan vom Ufer aus gestartet. Nach längerer Suche in der einbrechenden Dunkelheit wurde die Bootsbesatzung dann knapp vor der S33-St.-Georgs-Brücke fündig. „Trotz der schweren Verletzung am Flügel hat uns der junge Schwan noch eine längere Verfolgungsjagd am Wasser geliefert“, berichtet Brandinspektor Gerald Heiß, „letztlich gelang es zwei Feuerwehrleuten das Tier mit einer Decke zu fangen und ins Boot zu ziehen.“.
Erschöpft von der vielen Aufregung, aber am Leben, konnte der junge Schwan an die Tierrettung St. Pölten übergeben werden, welche das Tier umgehend zu einem Arzt brachte.

Foto&Text: Ing. Manfred Ploiner, V; 

 

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