Die letzten Vorbereitungen für das am selben Tag beginnende Feuerwehrfest werden erledigt. Plötzlich werden diese durch die Meldung einer Privatperson, dass sich auf der Kreuzung nach Utzenlaa ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hat und ein Mitglied unserer Wehr darin involviert war, abrupt abgebrochen.


Sofort machten sich 5 Mann mit Rüst Utzenlaa auf den Weg Richtung Einsatzstelle. 6 Mann folgten nur wenige Minuten danach mit Pumpe Utzenlaa.
An der Unfallstelle angekommen, fanden wir folgende Lage vor: 2 PKWs waren im Kreuzungsbereich zusammengestossen, einer kam auf der Fahrbahn zu stehen, der andere wurde in den angrenzenden Acker geschleudert.
Da die eine Lenkerin über starke Schmerzen am ganzen Körper klagte, wurde von uns das Rote Kreuz und die Polizei verstädigt, die Unfallstelle abgesichert und ein Brandschutz aufgebaut. Keine 5 Minuten später landete der sich zufällig in der Nähe befindliche C2 aus Krems an der Einsatzstelle und auch das Rote Kreuz Kirchberg am Wagram traf kurz darauf ein.
Die verletze Lenkerin wurde anschliessend versorgt und mit dem RTW ins Landesklinikum Donauregion Tulln eingeliefert. Das Mitglied unserer Feuerwehr kam zum Glück ohne Verletzungen davon. Nach dem Vermessen der Unfallstelle durch die Polizei, wurden beide Fahrzeug geborgen, die Batterie abgeschlossen und nach Utzenlaa transportiert.
Nach ca. einer Stunde konnte wieder eingerückt werden.

Samstag, 5. August 2006:
Im Laufe der Nacht wurden einige, durch die anhaltenden Regenfälle, steckengebliebene PKWs wieder auf die Straße gezogen.

Montag, 7. August 2006:
Während den Aufräum- und Reinigungsarbeiten nach unserem Feuerwehrfest wurden wir von der Gemeinde Königsbrunn am Wagram darüber verständigt, dass die Hochwasservorwarnstufe für unsere Gemeinde wieder einmal erreicht wurde, und dadurch die Durchläufe entlang der S5 von uns zu kontrollieren und zu verschliessen wären.
5 Mann erledigten diesen, mittlerweile zur Routine gewordenen Einsatz, und anschliessend wurde auch noch eine Hochwasserkontrollfahrt im Augebiet durchgefüht. Nach 75 Minuten konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

 

Text & Foto: VM Reinhard Eiböck, FF Utzenlaa

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