Ein Tänzchen am GlatteisGefrorener Boden, Temperaturen um den Gefrierpunkt, dazu etwas Niederschlag: Die Bedingungen, die in den frühen Morgenstunden des 8. Februar an exponierten Stellen auf den Straßen und Gehsteigen herrschten, bezeichnet man landläufig als „sauglatt“. So auch am sogenannten „Brunnberg“ in Engelmannsbrunn. Prompt wurde dort eine junge Autolenkerin Opfer der unerwartet auftretenden Fahrbahnverhältnisse. Ihr Audi drehte sich in einer Kurve, „küsste“ seitlich die Begrenzungsmauer und blieb beschädigt stehen.

Für die 18 Feuerwehrleute aus Engelmannsbrunn und Kirchberg am Wagram stand der stets gepredigte „Eigenschutz“ dann zunächst besonders im Vordergrund. Nur vorsichtig konnten sich die Kameraden zu Fuss über die Steigung am rutschigen Asphalt zur Unfallstelle vortasten. Die erste Aufgabe bestand daher darin sich Salz zu besorgen um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Nachdem der Streudienst der Gemeinde eingetroffen war, waren die gröbsten Probleme schon wieder bewältigt. Der PKW konnte langsam zum hundert Meter entfernten Waschplatz gerollt werden. Von dort soll er später von einem privaten Abschleppdienst entfernt werden.
Text: Stefan Nimmervoll, Fotos: Jürgen Pistracehr, FF Kirchberg am Wagram

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