Donnerstag, den 08. Mai 2003 um 10.31 Uhr wurde die Feuerwehr Utzenlaa mittels Sirenen- und SMS-Alarmierung zu einem "Verkehrsunfall mit Menschenrettung" auf der S 5 Richtung Wien alarmiert. Kurz darauf rückte RÜST Utzenlaa mit 6 Mann Besatzung zur Unfallstelle aus.
Dort angekommen, fanden sie folgende Situation vor: Ein Pkw der Eigenblutkonserven transportiert hatte, fuhr aus noch ungeklärter Ursache ungebremst auf einen Lkw auf.
Die Autobahngendarmerie hatte die Unfallstelle bereits abgesichert, der Lkw stand am Pannenstreifen und der PKW wurde an die Betonwände der Fahrbahnmitte geschleudert.
Durch den Aufprall wurde der PKW-Lenker im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt dabei schwere Verletzungen. Durch das rasche eingreifen der Feuerwehr und dem Notarztteam konnte der Verletzte bereits nach kurzer Zeit aus seinem "Gefängnis" befreit und mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 2" ins KH Krems geflogen werden. Feuerwehr Absdorf sorgte für den notwendigen Brandschutz und sicherte die Unfallstelle während des Einsatzes ab. Nach der von der Feuerwehr durchgeführte PKW-Bergung bzw. der Vermessen der Unfallstelle durch die Gendarmerie wurde die S5 wieder freigegeben und der LKW konnte seine Fahrt fortsetzen.

Einsatzende: 12.05 Uhr.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Absdorf: RLFA 2000, LFB, 10 Mann
Feuerwehr Utzenlaa: KRF, Abschleppachse, 6 Mann
Rettungshubschrauber "Christophorus 2" Krems
Notarztwagen Tulln
Autobahngendarmerie, 2 Mann




Foto: Reinhard Eiböck, FF Utzenlaa
Am 9.4. wurde die Feuerwehr Grafenwörth - wieder einmal - zur Tankstellenkreuzung gerufen: Frontalzusammenstoß von 2 PKW.

Ein Verletzter ( ein Feuerwehrkamerad aus Feuersbrunn) war in seinem Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber ohne schwerem Gerät befreit werden.

Nach einer Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber ins KH Krems geflogen, hatte aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten, der zweite Lenker blieb unverletzt.

Eingesetzt:
FF Grafenwörth RLFA, KLF, KF 18 Mann
FF Jettsdorf - LF, KRF/B 6 Mann

Eine 27-jährige Sekretärin aus 3470 Mitterstockstall fuhr am 28.01.2003 um 06.50 Uhr mit ihrem Pkw auf der L 14 von Engelmannsbrunn Richtung Thürnthal. Bei Str-Km 23,800 übersah sie eine durch Schmelzwasser verursachte Mure, geriet ins Schleudern und kam nach ca. 100 Metern in einem Acker zum Stillstand. Die Lenkerin wurde dabei nicht verletzt. Über Handy verständigte sie ihre Mutter zwecks Abschleppung ihres Kombis. In der Zwischenzeit versuchten vorbeikommende Fahrzeuglenker das Auto zu bergen, was ihnen jedoch auf Grund es aufgeweichten Bodens, ohne technische Hilfsmittel nicht gelang. In der Zwischenzeit wartete die Verunfallte am linken Fahrbahnrand. Zur selben Zeit fuhr eine 21-jährige Frau aus 3470 Kirchberg/Wagram in Richtung Thürnthal und dürfte ebenfalls die Mure übersehen haben. Das Fahrzeug kam ins Schleudern und erfasste mit der rechten hinteren Fahrzeugseite die am Fahrbahnrand stehende 27-Jährige. Diese wurde durch den Anprall ca. 17 Meter weit in einen Acker geschleudert, wo sie schwerst verletzt liegenblieb . Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde sie mit dem Rettungshubschrauber in das KH Krems/Donau geflogen, wo sie um 10.34 Uhr ihren schweren Kopfverletzungen erlag.

Mittwoch, den 02. April 2003

Der 50-jährige Leopld B. aus dem Bezirk Tulln lenkte am 2. April 2003, gegen 17.40 Uhr seinen PKW im Gemeindegebiet der KG Neudegg, Bezirk Tulln, auf der L 1252 von Neudegg kommend in Richtung L 46. Er fuhr mit einer Fahrgeschwindigkeit von ca 60 km/h. Am Beifahrersitz saß seine Gattin Margit und im Fond sein Sohn Christopher. Alle Insassen waren angegurtet.
Zum gleichen Zeitpunkt lenkte der 22-jährige Alexander J. seinen PKW in Richtung Neudegg. J. befand sich alleine im Fzg. Bezüglich Fahrgeschwindigkeit können noch keine Angaben gemacht werden.Nach den Angaben des B. dürfte das gegnerische Fahrzeug ca. auf Höhe des StrKm 5,450, in einer dort befindlichen unübersichtlichen Linkskurve zu weit links gefahren sein. In der Folge stieß B. mit der linken Frontseite seines PKWs gegen die Fahrertüre des entgegenkommendes PKWs. Brems- oder Schleuderspuren waren an der Unfallstelle keine ersichtlich.
B. konnte sein Fzg ca 30 Meter nach dem Zusammenstoß am rechten Fahrbahnrand anhalten.
Vermutlich durch die Wucht des Anpralls, wurde der PKW von J. über eine neben der Fahrbahn befindliche Böschung (ca 1,20 Meter hoch) geschleudert und kam auf der angrenzenden Wiese auf dem Dach des Fzg zum Stillstand.
J. wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den freiwilligen Feuerwehren geborgen werden. J. wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Er erlitt beim Unfall einen Bruch des Brustwirbels sowie Blutergüsse an der Niere. Der Grad der Verletzungen ist schwer.
B. und seine Mitfahrer wurden beim VU nicht verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalles regnete es leicht und die Straße war naß.
Eingesetzte Feuerwehren:

FF Kirchberg am Wagram, Neudegg, Ottenthal

Fotos unter: https://www.ffkirchberg.at

Am 27. Jänner 2003 wurde die FF Großweikersdorf von Florian NÖ gegen 19:15 Uhr mittels Pager zu einer Pkw-Bergung nach einem Verkehrsunfall gerufen. Mehrere Wildschweine querten auf Höhe Abfahrt Baumgarten/Wagram die Bundesstraße 4. Eines der Wildschweine wurde von einem Pkw angefahren und an den Straßenrand geschleudert. Der darauf folgende Pkw-Lenker wollte ausweichen, kam auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen ein Brückengeländer. Zum Glück wurde keiner der PKW-Insassen verletzt und die FF Großweikersdorf nahm mittels Kranfahrzeug und Abschleppachse die Bergung des stark beschädigten Fahrzeuges vor. Das angefahren tote Wildschwein wurde von einem Jäger abtransportiert. Gegen 20:15 Uhr konnte die FF Großweikersdorf, welche mit 12 Mann und 3 Fahrzeugen (Kdo, Rüst, Kran) im Einsatz stand ins Feuerwehrhaus einrücken.

Am Freitag, 14. 3. 2003, gegen 14.30 Uhr fuhr ein Lenker aus Inkersdorf Richtung Gr. Weikersdorf. Kurz vor Kleinwiesendorf musste der Lenker einen entgegenkommenden VW-Käfer, der einen Lkw überholte, ausweichen. Der Inkersdorfer kam mit seinem Fahrzeug von der Straße ab und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb am Dach in einem Acker liegen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr Gr. Weikersdorf rückte mit 3 Fahrzeugen (Kommando-, Rüst- und Kranfahrzeug) und 13 Mann aus, um das Fahrzeug zu bergen.

Eine 22-jährige Angestellte aus 1220 Wien lenkte am 27.1.2003 gegen 06.30 h ihren Pkw, alleine und angegurtet auf der L 46 im Gemeindegebiet von 3470 Kirchberg am Wagram von Ottenthal kommend in Richtung Oberstockstall. Auf Höhe des Strkm 9,400 verlor sie aus unbekannter Ursache die Herrschaft über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und stürzte links in den Straßengraben. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades, wurde von der FF Kirchberg am Wagram und FF Ottenthal gerettet und vom RK Großweikersdorf ins KH Tulln gebracht.

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