Autobus zieht Spur quer durch Kirchberg am WagramKilometerlange Ölspuren gehören bei Feuerwehrleuten unbestritten zu den "beliebtesten" Einsatzgründen. Ihre Entfernung ist meist zeitaufwändig und anstrengend, aber wenig spannend. Erledigt muss diese Aufgabe jedoch dennoch werden. Also "beserlten" sich 18 Kameraden der Feuerwehren Kirchberg am Wagram und Engelmannsbrunn am 8.Juni fast drei Stunden lang durch Kirchberg am Wagram.

Hinterlassen hatte die Bescherung ein Linienbus mit Hydraulikdefekt. Vor allem am Kopfsteinpflaster im Müllergraben herrschte deshalb höchste Rutschgefahr. Die Kameraden trugen dort zunächst trockenes Ölbindemittel auf. Im Anschluss rückten sie dem Schadstoff mit einem flüssigen Ölbindemittel zu Leibe. Um nicht unzählige Löscher befüllen zu müssen, wurde dabei mit Kübeln von der Ladebordwand des Versorgungsfahrzeuges aus gearbeitet. Für den Feinschliff sorgte schließlich die Straßenwaschanlage des RLF.
Lobend zu erwähnen ist einmal mehr die Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei Kirchberg am Wagram. Ein Kamerad stellte seinen Stapler für den Transport einer Box zum Einsammeln des Bindemittels zur Verfügung. Ein anderer versorgte die Mannschaft mit kalten Getränken.

P.S.: Für die Freiwillige Feuerwehr Engelmannsbrunn war es schon die zweite Ölspur am selben Tag. Schon am Nachmittag hatte man eine andere, wesentlich kürzere Verunreinigung gebunden.

Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Martin Freiberger-Scharl, Vanessa Pichler, Rupert Hofbauer, Stefanie Zeitlinger, FF Kirchberg am Wagram

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