Am Montag, dem 16.08.2004 kam es um ca. 15.30 Uhr zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der S5, Fahrtrichtung Wien, Höhe Sportplatz Utzenlaa. Eine junge Frau verlor aus unbekannter Ursache die Kontrolle über ihren PKW. Dieser kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Betondurchlass, wurde durch die Wucht in die Luft geschleudert und kam seitlich liegend zwischen mehreren Bäumen zum Stillstand. Die 21jährige wurde im total zerstörten Fahrzeug eingeklemmt. Erst nach ca. 2 Stunden wurde der PKW von einem LKW-Chauffeur im Straßengraben gesehen und dieser alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Um 17.49 Uhr wurden die Feuerwehren Utzenlaa und Absdorf über Sirenen- und Handyalarmierung verständigt. Sofort rückten Rüst Utzenlaa mit 6 Mann und Pumpe Utzenlaa mit 7 Mann Besatzung zum Unfallort aus. Die Besatzungen von Rüst Utzenlaa und Rüst Absdorf begannen unverzüglich mit der Menschenrettung,
die mit der Stabilisierung der Patientin (die Frau war die ganze Zeit über ansprechbar) von Notarzt und Sanitätern und der enormen Verformung des Wagens ca. 35 Minuten andauerte. Die restlichen Feuerwehrmitglieder von KLF und LF-B bauten gleichzeitig einen 2fachen Brandschutz auf und sicherten die Unfallstelle ab. Nach der weiteren Versorgung der schwer verletzten Frau wurde diese mit dem Notarzthubschrauber C2 in ein Wiener Krankenhaus geflogen. Der PKW wurde mittels Seilwinde von Rüst Absdorf auf die Fahrbahn gezogen und dann nach Utzenlaa transportiert. Nach der Fahrbahnreinigung konnten die Feuerwehren um ca. 19.45 Uhr wieder einrücken. Die S5 wurde wegen der Einsatzarbeiten und der Hubschrauberlandung zwischen Königsbrunn und Tulln in Richtung Wien für ca. 1,5 Stunden gesperrt.

Eingesetzt Kräfte:
FF Utzenlaa, KRF, KLF, Abschleppachse 13 Mann;
FF Absdorf, RLF-2000, LF-B, 15 Mann
Rotes Kreuz Tulln, 1 NAW, 1 RTW;
Christophorus 2 aus Krems;
Autobahngendarmerie Stockerau mit 2 Fahrzeugen;



Text und Fotos: Reinhard Eiböck, FF Utzenlaa

Abschnittsfeuerwehrkommando Kirchberg am Wagram  |  Kontakt
Copyright © AFKDO Kirchberg am Wagram 2018

Zum Seitenanfang