Am 9. Juni gegen 20.46 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram zu einer Fahrzeugbergung im Gleisbereich beim Bahnübergang auf der Neustifterstraße mittels stiller Alarmierung verständigt.
Laut Gendarmerie geriet der 49-jährige Mechaniker vermutlich aufgrund Alkoholisierung und Unachtsamkeit mit seinem Pkw auf der L 46 (Neustifterstraße) vor dem Eisenbahnübergang ins Schleudern und prallte in der Folge gegen den Eisenbahnschranken. Unmittelbar nach dem Unfall stellte der Fahrdienstleiter den Defekt des Schrankens fest und alarmierte die Gendarmerie, die die Feuerwehr über die Bezirksalarmzentrale zur Bergung des Pkws alarmieren lies.
Innerhalb kürzester Zeit rückten 12 Mann mit dem TLF2000 und dem KRF-B Richtung Einsatzort aus. In Folge des Aufpralls mit der Beifahrerseite wurde das Fahrzeug noch ca. 5m Richtung Bahnhof auf die Gleisanlage geschleudert. Der verunfallte PKW wurde mittels des Tanklöschfahrzeuges geborgen und auf Gemeindegrund gestellt. Weitere Maßnahmen wie die Überprüfung der Geleise auf Schäden und die Sperrung des Bahnüberganges bzw. die Abmontage der völlig deformierten Schrankenanlage wurden unmittelbar nach der Bergung des Fahrzeuges vom Sicherungstrupp der ÖBB begonnen.
Der Lenker und sein 58-jähriger Beifahrer blieben unverletzt, jedoch am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden und durch den Unfall hatten mehrere Züge Verspätungen.



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Eingesetzt:
FF Kirchberg am Wagram: 12 Mann, TLF 2000, KRF-B
Gendarmerie: 2 Mann
ÖBB: 3 Mann

Text & Foto: V Jürgen Pistracher, FF Kirchberg am Wagram

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