Die beiden Feuerwehren Grafenwörth und Jettsdorf haben eine besondere Kooperation vereinbart. Beim Einsatz "Menschenrettung nach Verkehrsunfall" werden in Hinkunft immer beide Feuerwehren gemeinsam alarmiert : Grafenwörth mit "schwerem" Gerät (RLF-2000), Jettsdorf mit dem kleinen, wendigen Fahrzeug (KRF/B)
Dies kann besonders auf der Autobahn S 5 von Vorteil sein : Durch einen Stau vor einer Unfallstelle könnte die Zufahrt so blockiert sein, dass ein Durchkommen nur mit kleinen Fahrzeugen möglich ist. Diese Kooperation umfasst nun mehrere Punkte :

- Gemeinsamer Ausbildungsschwerpunkt ME-Rettung mit Hydraulischem Rettungsgerät
- hiezu Erstellung einer einheitlichen, für beide Wehren gültigen Standarteinsatzregel (SER)
- Abstimmung und einheitliche Zusammensetzung der Ausrüstung (zum gegenseitigen Ergänzen)
- Gemeinsame Anschaffung von noch fehlender Zusatzausrüstung (.z. b. einer Rettungsplattform für LKW Unfälle)

Am 15.2. wurde nun der erste Schritt des "Schwerpunktes" gesetzt : UA Kdt. Ploiner Fr. präsentierte den Chargen und Ausbildern beider Wehren die in der SER "VU-mit Menschenrettung" festgelegten Abläufe und Vorgangsweisen.

Die erste praktische Umsetzung erfolgt dann in zwei Ausbildungsabenden, wo in Kleingruppen verschiedene Bergetechniken an Unfallfahrzeugen erprobt werden.

Text&Foto: HBI Friedrich Ploiner

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