ORF berichtet:
Funkenflug bei Montagearbeiten hat das Großfeuer am Dienstag in einer Biodieselanlage bei Kirchberg/Wagram ausgelöst. Zwei Arbeiter wurden bei dem Brand verletzt, der Schaden ist groß.


Funken ließen Faß explodieren
300.000 Euro gingen am Dienstag in Flammen auf. Nach ersten Erhebungen der Brandexperten der Polizei löste Funkenflug das Feuer. Franz Bertiller, Besitzer der Biodieselraffinerie schildert den Ablauf:
"Wir haben Umbauarbeiten gemacht. Da wurde eine Trennschreibe verwendet. Die Sprühfunken dürften in einen Behälter gefallen sein: Da waren Gase drin, und die sind explodiert".
Das Feuer breitete sich schnell aus. Ein Arbeiter in der Umesterungsanlage wurde schwer verletzt: "Der hat die Hände in den Fallem gehabt, weil er dort gearbeitet hat. An seinen Händen hat er Verletzungen dritten Grades erlitten, im Gesicht zweiten Grades", schildert Bertiller. In Lebensgefahr sei der Mann entgegen ersten Angaben nicht gewesen.

Anlage war nicht versichert
Die Umwelt sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, heißt es nach den Erhebungen der Bezirkshauptmannschaft. Lediglich Salatöl war ausgetreten.
Anlagenbetreiber Bertiller und seine drei Angestellten trifft es wesentlich härter. Die Anlage ist erst seit drei Jahren in Betrieb - und sie ist nach Angaben des Besitzers nicht versichert.
 
Fotos vom Brand

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