Am Sonntag, 21.9. wurde die FF Grafenwörth zu nächtlicher Stunde zu einem Brand am Friedhof(!) gerufen. Die Anruferin teilte mit, daß ihrem Sohn beim Öffnen der dortigen WC Türe eine Stichflamme entgegengekommen sei und er daduch verletzt worden ist. Beim Eintreffen der Wehr konnte zwar kein Feuer mehr gefunden werden, der Raum war aber leicht verrußt und es roch stark nach Benzin. Der 18jährige Sohn wurde dann von der Gendarmerie einvernommen. Nachdem in seiner Wohnung Streichhölzer und Grillanzünder gleicher Art wie am Tatort gefunden wurden, gestand er, den Brand gelegt zu haben. Auch die zwei Brandlegungen vom 1. und 6. Juni d. J. ( eine Jagdhütte und ein Strohballenlager) gab er dann zu.

Brandstifter ausgeforscht [Bericht Gendarmerie]
Beamte des GP Grafenwörth konnten einen 18-jährigen Schüler aus 3484 Seebarn ausforschen, der am 21.09.2003 gegen 21.50 Uhr die Toilettanlage des Friedhofes in 3484 Grafenwörth in Brand setzte. Der 18-jährige selbst meldete per Telefon den Brand und behauptete, dass er den Brand entdeckt habe. Da die Angaben des Anzeiger nicht konkret mit der Situation am Brandort übereinstimmten, entstand der Verdacht, dass er selbst das Feuer gelegt hatte. In seiner Wohnung wurden Streichhölzer und Grillanzünder gefunden wie sie am Tatort verwendet wurden. Im Zuge der Einvernahme gestand er den Brand selbst gelegt zu haben. Er gestand noch zwei weitere Brandlegungen und zwar am 01.06.2003 in einer Jagdhütte (Schaden 10.000,00 Euro) und am 05.06.2003 einen Haufen Strohballen (Schaden 500,00 Euro). Als Motiv nannte der 18-jährige einen inneren Zwang, der ihn zur Brandlegung treibt. Er wird dem Gericht auf freiem Fuße angezeigt.


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