Das richtige Reagieren bei komplexen Einsatzszenarien war das Hauptlernziel der technischen Unterab-schnittsübung der Feuerwehren aus Kirchberg am Wagram. Folglich war die Lage, die die Kommandanten der Wehren in Oberstockstall vorfanden nicht alltäglich und erforderte einiges an Koordinations-, und Überblickstalent:
Beim Dorfzentrum war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Kleinbus und einem PKW gekommen. Der Personenwagen war in Folge in das Bachbett gestürzt, Verletzte waren in dem Wrack eingeklemmt. Auch aus dem Kleinbus waren Opfer zu retten, zudem war das Fahrzeug mit einigen Kanistern brennbarer Flüssigkeit beladen, die beim Unfall umstürzten, ausliefen und Feuer fingen.
Aufgabe der Einsatzleitung war es nun auf die nebeneinander ablaufenden Geschehnisse einzugehen und die Tätigkeiten so zu koordinieren, dass alle Gefahrenpunkte rasch und richtig entschärft werden konnten.
Abschnittskommandant Franz Schneider: ?Unsere Feuerwehren sind auf ?einfachere? Szenarien sehr gut geschult und können sehr professionell und wirksam Hilfe leisten. Nicht alltägliche Einsätze stellen die Verantwortlichen aber immer vor die Herausforderung, gezielt auf die vorgefundene Lage zu reagieren und situationsbezogen Lösungen zu finden. Dies kann man in der Theorie sehr schwer schulen, da eine Unzahl von denkbaren Einzelfällen auftreten kann. Ziel einer Übung wie dieser ist es, das gemeinsame rasche Erarbeiten von Strategien zu fördern und die Zusammenarbeit mehrerer Gruppen zu stärken. Dass es dabei auch zu Fehlern und Reibereien kommen kann, liegt in der Natur der Sache. Wir erwarten bei solch schwierigen Übungen auch nicht, dass alles perfekt abläuft, sondern dass jeder Beteiligte seine Lehren aus dem Erlebten zieht und Erfahrungen für Ernstfälle sammelt.?

 

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Bericht: FF Kirchberg am Wagram, FF Kirchberg am Wagram
Text: Stefan Nimmervoll, Foto: Jürgen Pistracher

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