| Feuriger Jahresbeginn - Kaminbrand in Grafenwörth |
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| Sonntag, den 10. Januar 2010 um 10:56 Uhr | ||||
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Vor Ort war der Brand bereits erloschen und so wurde gemeinsam mit dem Besitzer noch die nähere Umgebung des Rauchfangs kontrolliert, bevor alle eingesetzten Kräfte wieder einrücken konnten. Die in unmittelbarer Nähe abgestellten Fahrzeuge eines Transportunternehmens nahmen bis auf eine leichte Verschmutzung keinen Schaden. Dabei wäre es jedoch um Haaresbreite zur Katastrophe gekommen! In Panik hatte der Hausbesitzer versucht den Kaminbrand mittels eines Gartenschlauches zu bekämpfen, was aufgrund des geringen Umfangs des Brandes wohl gerade noch gut ging! Wasser erzeugt beim Verdampfen nämlich Wasserdampf - im Verhältnis 1:1700 (!). Das bedeutet, dass 1l Wasser zu 1700l Wasserdampf wird, kann der Dampf jedoch nicht entweichen (Rauchfänge sind dicht gemauert) steigt der Druck im Rauchfang rasant an. Dazu kommt dann die Schockwirkung des kalten Wassers auf die erhitzten Ziegel was sehr leicht zu einer regelrechten Sprengung des Mauerwerks und zum Einsturz des betroffenen Gebäudeteils führen kann! Foto & Text: Manfred Ploiner FF Grafenwörth
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